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Wer an einem schönen, klaren Sommertage eine Wanderung auf die Höhen des Hörnchens unternimmt, dem bietet sich, wie in einem Gemälde mit kunstvoll geschnitztem Rahmen, ein herrliches, reizvolles Landschaftsbild.

Faszinierend ist der Blick in diese Weite der Landschaft vom 274 Meter über dem Meeresspiegel herausragenden Dromersheimer Hörnchen. Und von hier aus ergeben sich immer wieder andere Blickwinkel zum Ort und in die Landschaft. In die weite und fruchtbare, von Getreidefeldern durchwogte Rhein- und Naheebene, die einem gesegneten Gottesgarten gleicht.

Im Norden zeichnen sich scharf die lang gestreckten, bewaldeten Höhen des Taunus ab, im Nordwesten grüßt vom Rochusberg die stattliche Rochuskapelle herüber, im Westen senken sich die Terrassen des Hunsrücks zur Nahe, und im Süden wuchtet aus weiter Ferne das Massiv des Donnersberges. Im Osten aber ziehen sich in behaglicher Breite die gepflegten Weinberge in Höhen hinauf, bis sie sich auf dem rheinhessischen Hochplateau verlieren, über das sich bis zu seiner Erhebung nach der letzten Tertiärzeit die Fluten des Ur-Mittelrheins ergossen.

Durch verschiedene Funde sind bereits erste Siedlungsspuren für die Steinzeit belegt. Als Siedlung der Franken ist die Nachbargemeinde Aspisheim seit 767 n.Chr. urkundlich nachgewiesen, die Römer haben ebenso verschiedene Siedlungsspuren hinterlassen. Das nahe Appenheim , zwischen sanften Hügeln im rheinhessischen Welzbachtal gelegen, ist eine sehr alte Gemeinde. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes ist auf das Jahr 882 zurückzuführen.

Johann Müller, Verlag A.J. Pennrich, Bingen am Rhein,
Herausgeber Gemeindeverwaltung Dromersheim

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Dezember 2010 um 15:32 Uhr