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20_Die Entdeckung des Eisweines

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Die Entdeckung des Eisweines

Die Trauben des 1829er Herbstes wurden wegen Mangel an Reife an vielen Orten gar nicht gelesen und wo sie geerntet waren, lieferten sie einen sauren Wein. Weingutsbesitzer Henner aus Mainz, der auch in Dromersheim ein Weingut sein Eigen nannte, weilte im Februar 1830 vor Ort.

Die Kälte, die Entbehrungen aller Art herbeiführte, bewirkte auch einen Mangel an Viehfutter, sodass die Bewohner des Dorfes der Idee verfielen, die gefrorenen Trauben zur Fütterung zu ernten. Dabei entdeckte besagter Herr Henner, dass unter Druck aus diesen 22 Grad Kälte überstandenen Trauben, ein dickflüssig, süßer Saft gepresst werden konnte.

Die anfängliche Befürchtung, dieser süße Saft sei unnatürlich und könne gar schädlich sein, wich spätestens nach der Gärung, als man den Wein verkostete und feststellte, dass er die großen Weine der reifen Jahrgänge bei weitem übertraf.
Bei der Obrigkeit in Mainz hinterlegte Herr Hemmer 2 Flaschen zur Probe mit einem amtlichen Zeugnis, dass dieser Wein am 11. Februar 1830 geerntet wurde.

Der "Eiswein", wie ihn die Dromersheimer Winzer nannten, war geboren und ist heute im deutschen Weingesetz als eigenes Prädikat ein Inbegriff höhster Qualität.

Presseartikel 1

Presseartikel 1

Erste Seite der damaligen Presseseite

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Juli 2014 um 17:39 Uhr